20161222:

Leichtsinniger Weise folgte ich 20161221 im Internet dem Aufruf zu einer Diskussion und veröffentlichte den folgenden Text, einen Franziska-Drohsel-Verriss
Der Ordentlichkeit halber dokumentiere ich den Text hier
"spinnen" ist sehr ungenau ausgedrückt. Normaler Weise lehne ich solche Formulierungen ab. Vertritt Meinungen, die ich nicht teilen kann und für unwahr und utopisch halte. Und die vielleicht sogar geeignet dazu sind, mich zu beschädigen.


Und außerdem: Eintreten! Eintreten in den Politverein, zu dem man sich am ehesten zugehörig fühlt. Eine Prognose, dass die alten Volksparteien in zehn Jahren, also wenn die jetzt knapp 40-jährigen, meine und Alexanders Generation das Sagen haben werden, personell noch mehr ausgedünnt und geistig noch mehr verarmt sein werden, kann ich mir sicher erlauben. Und das in der Verantwortung der Parteiinhaber, wie man sie dann vielleicht-wahrscheinlich nennen darf, liege.

Da nehm ich als Beispiel mal Franziska Drohsel (SPD): In die Rote Hilfe eintreten, aus der Roten Hilfe wieder austreten und sich dann als Gefährderin bezeichnen lassen. Finde ich unmöglich, wieso widerspricht sie nicht, wenn sie als Gefährderin bezweichnet wird? Ich lege es ihr mal übelstmöglich aus:
Erstens gehe ich von einer Juso-Absprache aus, dass man von dort alles nach Kräften schlecht redet, was auch links aber nicht SPD ist und sich selbst grundsätzlich gegenseitig ausgezeichnete Arbeit attestiert. Auch die Antifa dann natürlich schlechtreden muss. Also muss sie, um diese Absprache einzuhalten, sich als Gefährderin bezeichnen lassen, anstatt dass sie ausnahmsweise einmal etwas Nettes und Ehrliches über die Antifa und deren juristische Hilfsorganisation sagt.
So etwas Nettes, wie ich da über die Antifa in der Schublade habe, hat die nie annähernd gesagt. Aber in die Rote Hilfe eintreten.

Zweitens: Ein öffentlicehs Beispiel eines Verhaltens, das ich seit kurzem als "Ekeltyp-Betrugstrick" noch unveröffentlicht beschreibe. Ein Verhalten, um sich eine erfolgreiche Organisation mit einem vernünftigen Programm (hier die SPD) möglichst exklusiv zu sichern. Sie benimmt sich so eklig, dass niemand von hier und da etwas mit ihr zu tun haben will. Von der Antifa nicht, von den linksliberalen gerecht denkenden Menschen nicht und so weiter. Vielleicht würde da der ein oder andere sonst auch irgendwann zur SPD gehören wollen. Wieso macht jemand so etwas theoretisch? Um besser an die Fleischtöpfe, die zur erfolgreichen, vernünftigen Organisation gehördenden Gelder zu kommen,
Wenn jemand im Privaten versehentlich einen Ekeltyp-Betrugstrick aufführt, ist sie wahrscheinlich selbst schuld. Wenn es so um die Vorherrschaft id SPD geht, dann geht die Partei nur noch eine Zeitlang gut.
Franziska Drohsel = Fleischfressendes Bunny.
(Übelste Auslegung, wie gesagt, aber nicht mein einziges Beispiel)
Der Ekeltyp-Betrugstrick ist das Pendant zur falschen "üblen Nachrede". Ursprünglich: So eklig benommen, dass der Andere sich nicht traut, es weiterzuerzählen.

Ich überlegte mir 2016, nachdem Drohsel, heute Rechtsanwältin, einen Posten nicht bekommen hat, ob ich auch sie einmal um Hilfe bitten sollte, wie ich vielleicht jede/n einmal um Hilfe bitten sollte im Sinn von Text "..." hier auf kv, habs dann aber gelassen. Bringt nichts, die spinnt die Kanzlei.
In der CDU ist es bestimmt nicht besser, die beobachte ich nur nicht so genau.

Die jungen Leute sollen es anders machen, und die demokratischen Volksparteien in ihrer Generation wieder breiter aufstellen, viel breiter, dringend.